Adaptive Lenkung: Erste Testfahrt erfolgreich durchgeführt.

Mit dem Projekt «Adaptive Lenkung» (ADL) wird den Lokführern der SBB ab 2013 eine Geschwindigkeitsempfehlung direkt in den Führerstand übermittelt. Dies erleichtert den Lokführern vorausschauendes Fahren und hilft so, unnötige Halte vor roten Signalen sowie übermässiges Abbremsen zu verringern. Durch die so reduzierte Brems- und Anfahrsequenzen verbessert sich der Energieverbrauch, die Fahrplanstabilität, die Kapazität und die Lärmemission.

Am 11. April hat das Projektteam um Gesamtprojektleiter Marcus Völcker die erste Testfahrt auf der Strecke Olten–Basel durchgeführt. Nach einem genauen Testprotokoll wurden die Funktionen des Systems geprüft. Der Test verlief erfolgreich, hat aber erwartungsgemäss auch Optimierungspotenzial aufgezeigt. Ab Juli 2012 nimmt die SBB auf der Strecke Olten–Basel den Pilotbetrieb mit ADL auf.

Quelle: Schweizerische Bundesbahnen SBB, Interne Kommunikation.

Livefeed der Testfahrten: https://twitter.com/#!/Stromsparen_XL

Stromsparen bei der SBB

Aktuell gehts bei der SBB um das aktive Lenken von Zügen. Durch Geschwindigkeitsanweisungen via SMS können ungeplante Stopps verhindert und damit die Pünktlichkeit erhöht, und Strom gespart werden.
Hier ein Beitrag von Puzzle zum Thema: Puzzle unterstützt die SBB beim Stromsparen.

Halt vor dem Signal - unvorhergesehene Halte können neu vermieden werden. (Quelle: Fahrdienstvorschriften BAV)

Das Nervenzentrum des neuen Bahnbetriebs

[...] Das Dispositionssystem “RCS” (Rail Control System), ist erst vor wenigen Monaten eingeführt worden. Auch die Betriebsleitzentralen verwenden es. In Echtzeit registriert es im Sekundentakt die Lage auf dem Netz und prognostiziert kommende Konflikte, gefährdete Anschlüsse zum Beispiel. Dispatcher Pittet ist mit RCS sehr zufrieden:

Gegenüber dem Vorläufersystem Surf stellt es für mich einen grossen Fortschritt dar.

Quelle: SBB-Zeitung

Beitrag zu RCS in SF-Einstein

Einstein zeigt einen Beitrag über die Betriebsleitzentrale der SBB in Zürich. Dort läuft seit dem 4. April 2009 Software welche im Projekt RCS-Dispo (siehe Projekte) erarbeitet wurde.

Ausgerechnet der grösste Bahnhof der Schweiz ist ein Nadelöhr. Der HB Zürich ist mit täglich 300\’000 Reisenden stösst kapazitätsmässig an seine Grenzen. Eine Stellwerkstörung, blockierte Zugtüren oder ein Unfall können innert Minuten zum totalen Chaos führen. «Einstein» zeigt in einer Reportage aus der Betriebsleitzentrale was die Profis tun, um die Passagiere auch in der Rush Hour möglichst pünktlich ankommen, umsteigen und abfahren zu lassen.


Quelle: Schweizer Fernsehen